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Das Gebet
 

Das Gebet des Herrn

Den Glaubensweg geht man nicht alleine, sondern mit dem Herrn zusammen. Deswegen ist es sinnlos, wenn man aus eigener Kraft gehen will. Man muss nach dem fragen, was man braucht.

Wer ein guter Schüler sein will, muss die Bibliothek gut kennen, wer ein guter Manager werden will, muss die Bank gut kennen. Wer ein Mensch des Glaubens werden und grosse Werke vollbringen will, muss die Kraft von oben gut benutzen können.

Gott erhört alle unsere Gebete, das müssen wir wissen. Und es gibt auch eine Zeit, wann Er sie erfüllen wird. Es gibt die Planung und die Ausführung. Der Mensch plant immer, doch Gott führt aus. Wir müssen Gott unsere Wünsche hinhalten und Ihn bitten, dass Er sie erfüllt.

Das Gebet ist so wichtig. Es ist die Zeit, in der man Gott trifft. Es ist ein Gespräch.
Was ist ein Gespräch?
Wir sollten nicht alleine sprechen, sondern auch hören.
Meditation ist ein grosses Gebet. Bevor ich Gott sage, was in mir ist, ist es wichtig, zu hören, was Gott sagt. Ich gebe Gott hin, was ich zu sagen habe und höre, was Gott sagen will. Das müssen alle Gläubigen tun.

Was ist das Gebet? Es ist Atmen.

Wenn man nicht atmet, lebt man nicht. Wir müssen immer die Lebensenergie bekommen. Das Gebet ist für den Gläubigen notwendig. Etwas, das man wirklich braucht.

Lukas 11,9-13
"Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange für den Fisch biete? oder der ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skorpion dafür biete? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!"

Gott gibt im Überfluss, wenn man fragt. Wir müssen uns nach dem Heiligen Geist sehnen.

Matthäus 6,5-13
"Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.

Darum sollt ihr so beten:
Unser Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
[Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]
"

Jesus lehrt hier die Jünger, wie man beten soll.
Es gibt Leute, die die ganze Zeit fragen, doch sehr unklar, nicht sehr spezifisch.
Sie sagen nicht klar, was sie wollen. Doch man muss deutlich sagen können, was man will. Derjenige, der uns geben soll, muss wissen, was wir wollen.

1.Vater im Himmel, geheiligt werde Dein Name

Gott, wir wollen Dich wirklich verehren, Du, der Du alle Ehre verdienst. Wir wollen Deinen Namen loben. In diesen Worten ist alles enthalten. Er verdient es, angebetet und verherrlicht zu werden. Dass Gottes Werke überall bekannt werden, das muss unser Gebet sein.

Wir alle sollten Gottes Namen verherrlichen, denn Gott ist der Gott der Herrlichkeit.
Das ist der erste Punkt im Gebet, das Jesus uns lehrte. Unsere Identität ist die eines Sohnes und das müssen wir wieder wieder finden und einen Schritt weitergehen: Ich sollte keine Schande über Gottes Namen bringen, sondern Ihm Ehre machen auf der ganzen Welt.

2. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Lass Deinen Willen geschehen - auf der Erde wie im Himmel.
Unser Gebet dient dazu, dass Gottes Reich erfüllt werden kann.

Was muss in den Menschen, die das Volk Gottes sein wollen, vorhanden sein?
Diese Sehnsucht nach Gottes Reich. Wir haben diese ehrliche Leidenschaft, diesen Schrei, diese Sehnsucht nach Gottes Reich in uns.

Der Herr lehrt uns die Prioritäten in unserem Leben. Sorgt euch nicht um was ihr esst oder anzieht, sondern sucht zuerst Sein Reich und Seine Gerechtigkeit. Wir kümmern uns so sehr um was wir essen oder anziehen. So leidenschaftlich.

Wirklich, wir sind so leidenschaftlich, wenn es ums Essen geht. Wenn man in die Universitäten geht, stehen alle Studenten in der Cafeteria Schlange. Die Leidenschaft für das Essen überwindet die Grenzen, ob man klug oder unklug ist. Ein Student, der immer zu spät in den Unterricht kommt, steht in der Cafeteria immer zu vorderst. Die Leute interessieren sich so sehr für das Essen und für Kleidung.

Doch ihr, sucht zuerst Sein Reich und Seine Gerechtigkeit.
Wieso leben wir? Um Gottes Reich zu erfüllen.
Für Gottes Reich.

3. Gib uns unser tägliches Brot
Sorgt euch nicht um was ihr esst und anzieht, sondern sucht zuerst Sein Reich.
Doch dann steht hier - bittet um Essen. Wir sollten nicht vortäuschen, dass wir so fromm seien und nicht um Essen und Geld bitten, aber im Hinterkopf immer an Geld denken. Das ist schlimmer. Das ist scheinheilig. Wir müssen bitten um was wir brauchen.

Der dritte Punkt: Gib uns unser tägliches Brot. Nur für einen Tag, nicht im Überfluss, denn
nicht viel zu haben ist gut. Denn dann fühlt man sich leicht.

Ein Vogel sollte nicht dick sein. In manchen Parks gibt es viele Tauben. Die Leute füttern die Tauben, doch sie sind so dick, dass man gar nicht weiss, ob es eine Taube oder ein Pinguin ist und sie kann fast nicht wegfliegen. Wir sollten nicht so beschränkt leben.

4. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Die Bibel spricht von dem Fall des Menschen, wir alle tragen eine große Last der Schuld. Wir verstoßen täglich gegen andere Menschen und verletzen sie und werden in der Welt auch verletzt.
Nachdem wir Gott verließen, verließen wir die Welt der Liebe, eine tiefe Welt ist zu einer oberflächlichen geworden.

Vergib uns unsere Schuld – wir sollen unsere Sünden erkennen und sie vom tiefsten Herzen bereuen und ändern. Wir beten für die Kraft dazu.

5.Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Bitte führe unsere Schritte in der Zukunft, dass wir durch unser Leben verherrlichen können und alles Böse überwinden können.

[Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]



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