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Wer wir sind
 

Apostolos Campus Ministry (ACM) ist ein überkonfessionelles Ministerium, welches das Evangelium bis ans Ende der Welt verbreiten will und die ewige Liebe des Herrn bezeugt. Indem wir mit verschiedenen Menschen und Ministerien zusammenarbeiten, ist es unser Ziel die Gute Nachricht von Christus zu verbreiten und diejenigen zu erreichen, die den Weg, die Wahrheit und das Leben noch nicht kennen. So wie unsere Leben vom Herrn berührt und verändert wurden, möchten wir die Liebe des Herrn, die uns gezeigt worden ist, in unserem Leben zeigen und ein Licht für all Seine verlorenen Kinder und unsere Brüder und Schwestern sein.

Es gibt drei Grundsätze, die wie Fasern in jedes Apostolos Campus-Ministerium hineingegewoben sind. Diese drei Fasern, sind bekannt durch ihre griechischen Bezeichnungen: Kerygma, Koinonia und Diakonia.

I. Kerygma (Das Wort)

Johannes 1,1
„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“

Unser Ministerium legt sehr großen Wert auf das Bibelstudium und seine Anwendung und Einbindung in unser tägliches Leben. Die grössten Offenbarungen, die der Herr dem Menschen gegeben hat, sind Christus, der Fleisch geworden ist und die Heilige Bibel. Der Herr kam demütig als Mensch auf diese Erde, zur Rettung der Menschen und Erlösung von den Sünden, so dass die Beziehung des Menschen zu Gott wiederhergestellt werden kann. Wir wachsen im Glauben, indem wir täglich die Bibel studieren. Durch das Bibelstudium zeigt Gott uns Sein Herz, Seinen Willen und Seinen Plan und Er führt uns und zeigt uns die Richtung. Wie geschrieben steht:

„Eine Leuchte für meinen Fuss ist dein Wort, ein Licht für meinen Pfad.“ (Psalm 119,105)

Deshalb sind der Kernpunkt und der primäre Fokus unserer Gemeinschaft, die Wichtigkeit des Evangeliums in unserem täglichen Leben zu erkennen. Wir widmen uns dem Studieren, Unterrichten und Predigen des Evangeliums. Durch die Schrift lernen wir Christus kennen und durch das Evangelium sind wir in der Lage, andere anzuleiten und sie zu Christus zu führen. Der Wunsch, Christus zu suchen und Ihn zu kennen, und dann der Wunsch Ihn zu bezeugen und bekannt zu machen, all das kommt vom Wirken des Heiligen Geistes durch das Lesen in der Bibel.

II. Koinonia (Gemeinschaft)

1. Johannes 1,3
„Was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus“

Da wir dem Modell der frühen Kirchen folgen, die in der Apostelgeschichte beschrieben werden, konzentrieren wir uns nicht nur auf geistliches Wachstum durch das Wort, sondern auch auf Wachstum durch die Gemeinschaft mit anderen. Als Christen formen wir den Körper von Christus und daher ist Einheit innerhalb des Körpers sehr wichtig. Wenn wir uns mit unseren Brüdern und Schwestern in Christus vereinen, können wir wirklich gemeinsam wachsen und einander Stärke und Unterstützung geben. Gott wollte nicht, dass wir unseren Weg alleine gehen, sondern Er wollte, dass wir die Liebe, die Er so überfliessend in unsere Herzen ausgegossen hat, miteinander teilen.

Durch das Brotbrechen können wir wirklich das Herz von Christus erleben, der uns selbstlos Seine Liebe gab. Er kam und starb für uns am Kreuz, damit wir das ewige Leben bekommen können. Christus hat uns ein Vorbild gegeben, dem wir folgen sollen. Das können wir erkennen, wenn wir daran denken, dass Er seinen Jüngern die Füsse wusch. Und als Er das tat, sagte Er: „Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, dass auch ihr tut, wie ich euch getan habe.” (Johannes 13,15)

Die Liebe ist etwas, was in den Lehren von Christus stark betont wird. So wichtig, dass Apostel Paulus gesagt hat: „Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiss und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.“ (1. Korinther 13,2) Und sogar Apostel Johannes hat geschrieben: „Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.“ (1. Johannes 4,8) Nicht zu vergessen, dass Christus selbst gesagt hatte: “Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.” Dies ist das grösste und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.” An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Matthäus 22,37-40) Und so, weil wir die Liebe von Christus zu uns sehen, lehren wir auch andere so zu lieben wie Christus.

Die Vorteile der Gemeischaft sind gross, und zwar nicht nur für unser persönliches Wachstum, sondern auch für das Wachstum der anderen. Es ist eine Zeit, in der wir die grossartige Liebe von Christus weitergeben können. Genauso wie wir die bedingungslose Liebe Gottes bekommen haben, lehren wir auch, dass es wichtig ist, ein Leben der Liebe zu führen, ein Leben wie es Christus gelebt hatte. Wenn wir Gemeinschaft miteinander haben, können wir das Wirken des Heiligen Geistes erleben, wie er uns in Christus vereint.

III. Diakonia (Dienst)

Galater 5,13
„Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe!“

Nachdem die Saat (das Evangelium) in unsere Herzen gepflanzt wurde, ist es nun unser Ziel, diese Samen wachsen zu lassen, damit wir Frucht bringen. Wenn wir das Evangelium bekommen, erleben wir eine Veränderung in uns drin, die schlussendlich in unserem Reden und in unseren Taten deutlich wird. Und dieses Licht, das in unser Leben gekommen ist, muss jetzt auch der Welt gezeigt werden. „Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind.“ (Matthäus 5,15) Genauso wie das Leben von Jesus das Leben des Wortes war, so müssen auch wir das Wort in die Tat umsetzen. Apostel Jakobus sagte: „Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.“ (Jakobus 2,26)

Christus zeigte uns das Leben des Evangeliums, als Er sich selbst demütigte und erniedrigte. Davon lernen wir den wahren Weg des Evangeliums und den Weg des Kreuzes, welcher der Weg der Selbstverleugnung, des Ausleerens und des Opfers ist. Indem wir anderen dienen, können wir das Herz von Christus erfahren, als Er kam und Sich vollkommen für uns hingab.

Als Nachfolger von Jesus sollen wir also anderen dienen und anstelle von egoistisch selbstlos leben. Wenn wir das tun, wird das Wort in uns lebendig und das Licht von Christus leuchtet durch uns. „So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“ (Matthäus 5,16)

Durch unsere Taten und unser tägliches Leben können wir Jesus Christus verherrlichen und ein lebendiges Zeugnis der grossartigen Werke werden, die Er in unserem Leben getan hat. Zu dienen und in die Tat umzusetzen, ist das, was uns das Evangelium aufträgt. Wir glauben, dass wir durch das Dienen und dadurch, dass wir die Gemeinde und die Kultur von Christus durch die Mission und die Ministerien fördern, einen entscheidenden Aspekt der Schrift tiefer verstehen können.

 
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